Die Stadt Zittau
Geographische Lage
Nachbargemeinden
Geschichte
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kirchen und Gemeindehäuser
Denkmäler
Parks und Gärten
Museen
Besonderheiten und Kuriositäten
Regelmäßige Veranstaltungen
Quellenverweis: Alle Informationen stammen aus der Wissensdatenbank Wikipedia.de.
Geographische Lage: Die Kernstadt Zittau liegt in einer Beckenlandschaft (Zittauer Becken) am Fuße des Zittauer Gebirges in 230 m bis 285 m Höhe über NN. Nordwestlich schließt sich das Oberlausitzer Bergland an. Südöstlich geht die Beckenlandschaft in das Tal der Lausitzer Neiße (Lužická Nisa) in Tschechien über. Östlich erheben sich hügelige Ausläufer des Isergebirges. Durch die Stadt fließt der kleine Fluss Mandau, der unweit in die Lausitzer Neiße mündet, welche das Zittauer Stadtgebiet im Osten gegen Polen begrenzt und den Abfluss des Zittauer Beckens bildet. Am südwestlichen Stadtrand befindet sich der Olbersdorfer See.
Nachbargemeinden: An Zittau grenzen im Süden Oybin, im Südwesten Olbersdorf und Bertsdorf-Hörnitz und im Nordwesten die Gemeinde Mittelherwigsdorf. Im Norden grenzt die Stadt an Ostritz.
Geschichte bis 1635: Das Gebiet um Zittau gehörte zunächst zum Markgrafentum Meißen, stand aber seit der Grenzziehung 1241 unter der böhmischen Krone. Schon wenige Jahre nach der ersten Erwähnung im Jahre 1238 soll der Legende nach König Ottokar II. von Böhmen 1255 die Stadt umritten haben. Er legte so die Grenzen für die Stadtmauer fest und erhob die Ansiedlung zur Stadt. Die Wurzel des Namens Zittau geht zurück auf das slawische Wort für Roggen (vgl. tsch. žito, poln. zyto). Die Stadtmauer wurde 1513-1535 noch um eine zweite Mauer erweitert. Der Stadtmauerbau nahm viele Jahre in Anspruch. Die Stadt kam bald zu Reichtum und schon in den Jahren von 1270-1280 konnten hier große Turniere abgehalten werden, ein Beweis, in welchem Wohlstand sich die Stadt befunden haben muss. 1268 stiftete die Familie von Leipa den Franziskanermönchen in Zittau ein Kloster, im Jahre 1300 gründete der Johanniter-Ritterorden hier eine Kommende. 1283 verpfändete der böhmische König Zittau samt seinem Berg Oybin an den Markgrafen von Brandenburg. 1290 gelangte der Berg Oybin wieder in den Besitz derer von Leipa, und wurde im Jahre 1311 zur wehrhaften Burg ausgebaut. Bis 1300 besaß die Stadt das Recht, Münzen zu prägen. 1310 wurde Zittau durch König Johann von Böhmen an die Herren von Leipa übergeben. 1319 kaufte König Johann von Böhmen die Stadt Zittau und den Berg Oybin mit seiner Burg erneut zurück, um sie Herzog Heinrich von Jauer als Pfand zu überlassen. Seit 1346 war Zittau Mitglied im Oberlausitzer Sechsstädtebund. Zittau wurde 1348 als Sicherheit von Kaiser Karl IV. an Herzog Rudolf von Sachsen gegeben und kaufte sich 10 Jahre später wieder frei. Durch den Handel über die von Kaiser Karl IV. privilegierte Straßen wurde Zittau eine reiche Stadt. Zum Zittauer Weichbild gehörten 1396 insgesamt 36 Dörfer. 1424 unterlagen die Zittauer Bürger den Hussiten, die Stadt selbst wurde allerdings nicht erobert. Neben den Überfällen und Kriegen litt die Stadt auch unter verheerenden Stadtbränden, so z. B. in den Jahren 1359, 1422 und 1455. 1491 lieferten sich die Städte Görlitz und Zittau einen so genannten „Bierkrieg“. 1555 verlangte die Pest der Stadt Zittau große Menschenopfer ab. Diese bricht 1559 und 1599 erneut in ihren Mauern aus. Nach dem Jahr 1538 setzte sich die Reformation in Zittau durch. Der Mann, dem Zittau der Einführung der Reformation verdankt, war der Mag. Heidenreich, ein berühmter Theologe, der als Pastor Primarius in Zittau starb. 1547 war auch Zittau vom Oberlausitzer Pönfall betroffen. Zittau kaufte jedoch bis zum Ende des Jahrhunderts alle hierdurch verlorenen Ratsdörfer und Privilegien zurück. Nachdem die große Pestwelle 1599 und der grimmige Winter 1606 in der Stadt viele Todesopfer gefordert hatten, brannte es 1608 wiederum in Zittau, verursacht durch Brandstiftung. Nach der Niederlage der böhmischen Stände in der Schlacht am Weißen Berg (1620) emigrierten zahlreiche böhmische Protestanten nach Zittau. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es deshalb eine tschechischsprachige evangelische Gemeinde in der Stadt.
Geschichte von 1635 bis 1945: Im Jahr 1635 kam Zittau zu Sachsen. Eine Kaufmannssocietät wurde 1705 gebildet und gleichzeitig eine Buchhandlung eingerichtet. Der Leinwandhandel nahm europäische Dimensionen an, Brauerei und Tuchmacherei brachten der Stadt und deren Bürgern viel Reichtum. Zittau war von 1693 bis 1757 im Besitz einer „Schnellwaage“. Dieses Meisterwerk der Mechanik war empfindlich genug, dass ein darauf gelegter Groschen sie zog. Im Siebenjährigen Krieg wurde die Stadt von österreichischen Truppen am 23. Juli 1757 in Brand geschossen. Dabei wurden die Johanniskirche und das Rathaus sowie 80 % der Wohnhäuser völlig zerstört. 1767 begann der Wiederaufbau der Johanniskirche, deren Bau nach erheblichen Problemen mit der Baustatik erst 1837 vollendet wurde. 1840 wurde der Grundstein zum Bau des neuen Zittauer Rathauses, das 1845 eingeweiht wurde, gelegt. Mit der Einweihung des neuen Schauspielhauses am 25. Oktober 1802 begann eine neue und überaus erfolgreiche Epoche des Zittauer Theaterlebens. Bis auf einige wenige Reste wurde die Stadtmauer von 1820 bis 1869 abgetragen und an ihrer Stelle der Grüne Ring angelegt. Bis 1914 wurde die Ringstraße gebaut. 1873 eröffnete das Zittauer Stadtbad, 1884 erhielt die Stadt ein Krankenhaus. Die untere Mandau wurde 1902 reguliert und erhielt zum Schutz gegen Hochwasser ein tieferes Flussbett. 1932 fiel das Zittauer Stadttheater den Flammen zum Opfer. Vier Jahre nach dem Brand wurde ein neuerbautes Stadttheater eingeweiht. Die Stadt entwickelte sich zu einem Zentrum der Maschinen- und Textilindustrie.
Geschichte ab 1945: In der Zeit des Nationalsozialismus wurde ein Großteil der tschechischen Minderheit aus der Stadt und ihrem Umland vertrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dann die deutsche Bevölkerung aus dem böhmischen und dem jetzt polnischen Umland vertrieben. Im Jahr 1945 verlor die Stadt durch die Festlegung der neuen Landesgrenze im Zuge des Potsdamer Abkommens seinen östlich der Neiße gelegenen Ortsteil Großporitsch, wo im Mai 1945 das Kriegs- und Zivilgefangenenlager Zittau für Angehörige der Deutschen Wehrmacht und deutsche Zivilisten entstand. Die einst wohlhabende Stadt geriet dadurch in eine Randlage, die Verkehrswege nach Osten waren teilweise abgeschnitten und der Verkehr eingeschränkt. So hatte Zittau bis 1989 lediglich einen Grenzübergang in der Chopinstraße in das polnische Nachbardorf Sieniawka (Kleinschönau), der aber seit Anfang der 1980er Jahre von Privatreisenden nur noch per Sondergenehmigung genutzt werden konnte, weil die DDR-Regierung nach den Solidarnosc-Streiks in Polen am 30. Oktober 1980 den Reiseverkehr stark einschränkte. 1991/92 wurden die neu ausgewiesenen Gewerbegebiete in der Weinau und in Pethau eingerichtet, die heute einen Großteil der produzierenden Unternehmen beherbergen. 1996 erhielt die Stadt Zittau den Status einer Großen Kreisstadt. 1999 fand in Zittau/Olbersdorf die zweite Sächsische Landesgartenschau statt. 2001 war die Stadt Austragungsort des Tages der Sachsen. Anfang Mai 2004 fand die zentrale deutsche, tschechische und polnische Feier zur EU-Osterweiterung in Zittau statt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Marktplatz mit Rathaus und Marsbrunnen Straßenzug mit KlosterkircheRathaus - erbaut 1840-1845 unter der Leitung von Carl August Schramm (1807-1869) im Neorenaissancestil unter der Verwendung von Plänen von Karl Friedrich Schinkel (1791-1841), am Eingang befinden sich zwei große Sandsteinfiguren des Bildhauers Karl Gottlob Beyer (1812-1854), wobei die linke „Sophia“ (Göttin der Gerechtigkeit) und die rechte „Themis“ (Göttin der Weisheit) darstellen, der 50 m hohe Turm an der linken Seite ist ein dem Hauptbau angepasster Rest des 1757 zerstörten Gebäudes, 1990-2002 vollständige Sanierung, die Buntglasfenster im Innenhof von 1893 entstammen der Königlichen Hofglasmalerei & Kunstglaserei Türcke & Schlein, reich ausgestalteter Bürgersaal mit glanzvoller Holzkassettendecke von 1890/91 (1993 restauriert)
Salzhaus oder Marstall auf der Neustadt - erbaut 1511, diente u. a. als Rüstkammer, Pferdestall und Schüttboden, 1730 Aufsetzung eines Mansardendaches mit fünf weiteren Böden, seit dem 19. Jahrhundert Nutzung als Verwaltungsgebäude sowie als Lagerraum von Museum, Theater und städtischem Archiv, 1997 umfassende denkmalgerechte Sanierung
Baugewerkeschule am Theaterring - erbaut 1846-1848 im neogotischen Stil unter Leitung von Carl August Schramm (1807-1869), beherbergte die Königlich Sächsische Bauschule, ab 1947 die Staatsbauschule, heute befindet sich die "Volkshochschule Löbau-Zittau - Die Volkshochschule im Dreiländereck" in diesem Gebäude, dass 2005 komplett saniert wurde Baugewerkeschule
Johanneum am Theaterring - erbaut 1869-1871 im spätklassizistischen Stil dessen Turm an das Bautzner Stadttor erinnern soll, benannt nach König Johann (1801-1873), beherbergte zunächst die städtische Schulanstalt, seit 1960 die Erweiterte Oberschule (EOS), die zwischen 1986-1993 den Namen Ernst Schneller (1890-1944) trug, heute Christian-Weise-Gymnasium, in der Aula befindet sich ein 1878 entstandenes Wandgemälde „Paulus predigt in Athen“ von Anton Dietrich (1833-1904), dass 1962-1987 aus politischen Gründen verhangen war, 1996 vollständige Fassadenssanierung, 2006-ca. 2008 kompletter Innenausbau
Altes Gymnasium am Johanniskirchplatz - eines der ersten deutschen Gymnasien überhaupt - erbaut nach 1571 auf dem Grundstück des Kreuzhofes der Johanniterkommende, 1586 eingeweiht, kurz nachdem der Begründer Nikolaus von Dornspach (1516-1580) verstorben war, das heutige Aussehen basiert auf dem Umbau 1602, als das Gässchen überbrückt wurde, im 19. und 20. Jahrhundert Nutzung als Bibliothek, Schule und Internat, seit 1996 als Geschäftsräume für die Zittauer Wohnungsbaugesellschaft mbH, das Gebäude trägt unter dem Dachsims die Inschrift Nullum munus melius majusve reipublicae offerre possumus, quam si doceamus atque erudiamus juventutem, his praesertim moribus ac temporibus quibus ita prolapsa est, ut omnium opibus refrenanda atque coercenda sit.
Heffterbau an der Pfarrstraße - Teil des ehemaligen Franziskanerklosters, nach 1690 zur Exulantenkirche umgebaut, von 1709-1951 als Ratsbibliothek genutzt, 1977 für den Besucherverkehr von der Bauaufsichtsbehörde gesperrt, 2000-2002 vollständige Sanierung, heute Ausstellungsraum der Städtischen Museen Zittau, bekannt durch den so genannten Hefftergiebel (Spätrenaissancegiebel), der 1652-1662 von Martin Pötzsch auf Veranlassung des Bürgermeisters Heinrich von Heffter (1610-1663) geschaffen worden war
Stadtbad am Töpferberg - 1812 Einrichtung einer ersten Badeanstalt, 1816 zu Ehren des Königs „Augustusbad“ benannt, 1869 abgebrochen, der spätklassizistische Neubau entstand 1871-1873 unter der Leitung des Zittauer Stadtbaudirektors Emil Trummler (1823-1894), der Turm soll einen Rest der alten Stadtbefestigung verkörpern, der obere Teil wurde dabei dem 1861 eingestürzten Turm des Webertores nachgebildet
Historische Fleischbänke an der Reichenberger Straße - 1757 von der Rathausrückseite auf die damals Böhmische Straße verlagert, 1848 als Markt eröffnet, 1986-1988 Rekonstruktion zur 750-Jahrfeier der Stadt, heute weitgehend ungenutzt
Fleischerbastei Zittau mit der Blumenuhr und dem PorzellanglockenspielFleischerbastei am Karl-Liebknecht-Ring - frühere Befestigungsanlage der Stadt, 1633 im so genannten böhmischen Zwinger erbaut, 1842-1929 als Stadtgärtnerei genutzt, 1998 saniert, seitdem Nutzung als Restaurant, an der Fleischerbastei befindet sich die Blumenuhr und das Porzellanglockenspiel
Dornspachhaus am Markt - Renaissancebau von 1553, dessen Name sich von dem Bauherrn, Bürgermeister Nikolaus von Dornspach (1516-1580) herleitet, der um 1610 entstandene Innenhof wird von einem Umgang mit Loggien, bestehend ionischen Säulen, umschlossen, ab 1909 als Volkslesehalle genutzt, 1998 saniert, im Erdgeschoss befindet sich ein historisches Wirtshaus
Schauburg am Ottokarplatz - erbaut 1828 als städtisches Mehlmagazin, 1863-1928 Reithalle, 1928-1991 Lichtspieltheater, 1977-1979 Umgestaltung und Einrichtung einer Visionsbar
Kirchen und Gemeindehäuser
St. Johanniskirche - 1291 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, ursprünglich eine gotische Hallenkirche, im Stadtbrand 1757 zerstört, Grundsteinlegung am 23. Juli 1766, bis 1770 Bautätigkeit, danach auf Grund von Geldmangel und Rissen im Gebäude mehrmalige Baustopps, 1833 Entwurf von Wilhelm Stier im Auftrag von Karl Friedrich Schinkel, unter der Bauleitung von Carl August Schramm fertiggestellt, 1837 Einweihung, Altarbild von 1836 von Wilhelm Bernhard Rosendal (1804-1846), segnender Christus nach Berthel Thorwaldsen (1770-1844) 1887 von dem Bildhauer Schwartz aus Dresden aus einem Sandsteinblock gearbeitet, 1843 erhielt die Kirche eine Orgel (1929 erweitert), 1991-1998 Sanierung
Frauenkirche an der Hammerschmiedtstraße - erste Erwähnung im Jahr 1355, durch Brände 1473 und 1535 vernichtet, bis 1572 Wiederaufbau, dann noch einmal 1607 und 1707 bauliche Erweiterungen, 1897 wurde der Fußboden erhöht und das Gestühl erneuert, 1928 erhielt die Kirche eine Orgel
Weberkirche oder Dreifaltigkeitskirche an der Inneren Weberstraße - 1488-1508 errichtet, weitere Umbauten erfolgten zwischen 1713-1718 und 1889, wo die Eingänge an der Nord- und Südseite verschwanden und die Kirche einen neues nach Westen ausgerichteten Eingang erhielt
Klosterkirche mit Klosterhof, katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung (Marienkirche) an der Lessingstraße, Hospitalkirche St. Jakob am Martin-Wehnert-Platz ,Lutherhaus und Christliches Gemeindezentrum ELIM (Elim-Gemeinden) in der Inneren Oybiner Straße, Apostelkirche an der Neißstraße, Gemeindehaus der Siebenten-Tags-Adventisten an der Bahnhofstraße, Gemeindehaus der Neuapostolischen Kirche an der Leipziger Straße, Gemeindehaus der Katholisch-Apostolischen Gemeinde an der Marschnerstraße
Denkmäler
Ehrenmal für die Opfer des Faschismus auf dem Klienebergerplatz
Kriegerdenkmal an der Klosterkirche
Haberkorndenkmal und Konstitutionssäule am Haberkornplatz
Marschner-Denkmal, Christian-Weise-Büste und Büste von Carl Gottlob Moráwek am Karl-Liebknecht-Ring
Grabmal des Nikolaus von Dornspach an der Nordseite des ehemaligen Johanniskirchhofs - 1584 wurde es auf sein Grab gelegt, 1812 nach dem Stadtbrand 1757 wieder aufgefunden, 1838 am alten Gymnasium aufgestellt
Moráwek-Gedenkstein an der Moráwekstraße
Stolpersteine, die an ehemalige jüdische Bürger erinnern
Parks und Gärten
Weinau mit Tierpark
Westpark
Grüner Ring
Museen
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster - stadtgeschichtliche Sammlung im ehemaligen Franziskanerkloster, Klosterhof und Schausammlung im Heffterbau mit Barocksaal, Ausstellung des Kleinen Zittauer Fastentuches von 1573, ständig wechselnde Sonderausstellungen
Museum für Geologie der Südoberlausitz „Dr. Curt Heinke“ - Sammlung zur erdgeschichtlichen Entwicklung der südöstlichen Oberlausitz, Ausstellung von Mineralien, Gesteinen und Fossilien
Museum Kirche zum Heiligen Kreuz - Großes Zittauer Fastentuch von 1472 (das einzige seiner Art in Deutschland und mit 8,20 Meter Höhe und 6,80 Meter Breite das drittgrößte überlieferte Fastentuch überhaupt, beherbergt Deutschlands größte Museumsvitrine)
Besonderheiten und Kuriositäten
Zittauer Blumenuhr (1907 entstanden) mit Meißner Porzellanglockenspiel (1966 errichtet)
Über die Mandau führt eine Straßenbrücke, die gleichzeitig von einer zweiten Eisenbahnbrücke gekreuzt wird.
Zittauer „Klingelcafé“ (wenn man den am Tisch angebrachten Klingelknopf einmal drückt, bekommt man einen Kaffee und, wenn man zweimal drückt, ein Kännchen serviert)
Im Wildgerlostal im Nationalpark Hohe Tauern befindet sich die Zittauer Hütte, eine Schutzhütte der Sektion Warnsdorf/Krimml des Österreichischen Alpenvereins.
Friedrich der II. gründete 1753 Neu Zittau als Kolonistendorf, um Feinspinner aus Zittau anzusiedeln. Von den 100 geplanten Spinnerfamilien kamen jedoch nur zwei. Die anderen Kolonisten wurden aus Sachsen, Württemberg und aus Böhmen rekrutiert.
Regelmäßige Veranstaltungen
Zittauer Stadtfest
Spectaculum Citaviae (mittelalterliches Fest, jeweils am Abend vor Christi Himmelfahrt)
Jazzfestival "Mandaujazz"
Zittauer Musiknacht
Fest am Dreiländereck
Frühjahrs- und Herbstmarkt, Weihnachtsmarkt
Lückendorfer Bergrennen
Zittauer Gebirgslauf & Wandertreff
O-See-Challenge Zittau rund um den Olbersdorfer See
Geographische Lage
Nachbargemeinden
Geschichte
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kirchen und Gemeindehäuser
Denkmäler
Parks und Gärten
Museen
Besonderheiten und Kuriositäten
Regelmäßige Veranstaltungen
Quellenverweis: Alle Informationen stammen aus der Wissensdatenbank Wikipedia.de.
Geographische Lage: Die Kernstadt Zittau liegt in einer Beckenlandschaft (Zittauer Becken) am Fuße des Zittauer Gebirges in 230 m bis 285 m Höhe über NN. Nordwestlich schließt sich das Oberlausitzer Bergland an. Südöstlich geht die Beckenlandschaft in das Tal der Lausitzer Neiße (Lužická Nisa) in Tschechien über. Östlich erheben sich hügelige Ausläufer des Isergebirges. Durch die Stadt fließt der kleine Fluss Mandau, der unweit in die Lausitzer Neiße mündet, welche das Zittauer Stadtgebiet im Osten gegen Polen begrenzt und den Abfluss des Zittauer Beckens bildet. Am südwestlichen Stadtrand befindet sich der Olbersdorfer See.
Nachbargemeinden: An Zittau grenzen im Süden Oybin, im Südwesten Olbersdorf und Bertsdorf-Hörnitz und im Nordwesten die Gemeinde Mittelherwigsdorf. Im Norden grenzt die Stadt an Ostritz.
Geschichte bis 1635: Das Gebiet um Zittau gehörte zunächst zum Markgrafentum Meißen, stand aber seit der Grenzziehung 1241 unter der böhmischen Krone. Schon wenige Jahre nach der ersten Erwähnung im Jahre 1238 soll der Legende nach König Ottokar II. von Böhmen 1255 die Stadt umritten haben. Er legte so die Grenzen für die Stadtmauer fest und erhob die Ansiedlung zur Stadt. Die Wurzel des Namens Zittau geht zurück auf das slawische Wort für Roggen (vgl. tsch. žito, poln. zyto). Die Stadtmauer wurde 1513-1535 noch um eine zweite Mauer erweitert. Der Stadtmauerbau nahm viele Jahre in Anspruch. Die Stadt kam bald zu Reichtum und schon in den Jahren von 1270-1280 konnten hier große Turniere abgehalten werden, ein Beweis, in welchem Wohlstand sich die Stadt befunden haben muss. 1268 stiftete die Familie von Leipa den Franziskanermönchen in Zittau ein Kloster, im Jahre 1300 gründete der Johanniter-Ritterorden hier eine Kommende. 1283 verpfändete der böhmische König Zittau samt seinem Berg Oybin an den Markgrafen von Brandenburg. 1290 gelangte der Berg Oybin wieder in den Besitz derer von Leipa, und wurde im Jahre 1311 zur wehrhaften Burg ausgebaut. Bis 1300 besaß die Stadt das Recht, Münzen zu prägen. 1310 wurde Zittau durch König Johann von Böhmen an die Herren von Leipa übergeben. 1319 kaufte König Johann von Böhmen die Stadt Zittau und den Berg Oybin mit seiner Burg erneut zurück, um sie Herzog Heinrich von Jauer als Pfand zu überlassen. Seit 1346 war Zittau Mitglied im Oberlausitzer Sechsstädtebund. Zittau wurde 1348 als Sicherheit von Kaiser Karl IV. an Herzog Rudolf von Sachsen gegeben und kaufte sich 10 Jahre später wieder frei. Durch den Handel über die von Kaiser Karl IV. privilegierte Straßen wurde Zittau eine reiche Stadt. Zum Zittauer Weichbild gehörten 1396 insgesamt 36 Dörfer. 1424 unterlagen die Zittauer Bürger den Hussiten, die Stadt selbst wurde allerdings nicht erobert. Neben den Überfällen und Kriegen litt die Stadt auch unter verheerenden Stadtbränden, so z. B. in den Jahren 1359, 1422 und 1455. 1491 lieferten sich die Städte Görlitz und Zittau einen so genannten „Bierkrieg“. 1555 verlangte die Pest der Stadt Zittau große Menschenopfer ab. Diese bricht 1559 und 1599 erneut in ihren Mauern aus. Nach dem Jahr 1538 setzte sich die Reformation in Zittau durch. Der Mann, dem Zittau der Einführung der Reformation verdankt, war der Mag. Heidenreich, ein berühmter Theologe, der als Pastor Primarius in Zittau starb. 1547 war auch Zittau vom Oberlausitzer Pönfall betroffen. Zittau kaufte jedoch bis zum Ende des Jahrhunderts alle hierdurch verlorenen Ratsdörfer und Privilegien zurück. Nachdem die große Pestwelle 1599 und der grimmige Winter 1606 in der Stadt viele Todesopfer gefordert hatten, brannte es 1608 wiederum in Zittau, verursacht durch Brandstiftung. Nach der Niederlage der böhmischen Stände in der Schlacht am Weißen Berg (1620) emigrierten zahlreiche böhmische Protestanten nach Zittau. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es deshalb eine tschechischsprachige evangelische Gemeinde in der Stadt.
Geschichte von 1635 bis 1945: Im Jahr 1635 kam Zittau zu Sachsen. Eine Kaufmannssocietät wurde 1705 gebildet und gleichzeitig eine Buchhandlung eingerichtet. Der Leinwandhandel nahm europäische Dimensionen an, Brauerei und Tuchmacherei brachten der Stadt und deren Bürgern viel Reichtum. Zittau war von 1693 bis 1757 im Besitz einer „Schnellwaage“. Dieses Meisterwerk der Mechanik war empfindlich genug, dass ein darauf gelegter Groschen sie zog. Im Siebenjährigen Krieg wurde die Stadt von österreichischen Truppen am 23. Juli 1757 in Brand geschossen. Dabei wurden die Johanniskirche und das Rathaus sowie 80 % der Wohnhäuser völlig zerstört. 1767 begann der Wiederaufbau der Johanniskirche, deren Bau nach erheblichen Problemen mit der Baustatik erst 1837 vollendet wurde. 1840 wurde der Grundstein zum Bau des neuen Zittauer Rathauses, das 1845 eingeweiht wurde, gelegt. Mit der Einweihung des neuen Schauspielhauses am 25. Oktober 1802 begann eine neue und überaus erfolgreiche Epoche des Zittauer Theaterlebens. Bis auf einige wenige Reste wurde die Stadtmauer von 1820 bis 1869 abgetragen und an ihrer Stelle der Grüne Ring angelegt. Bis 1914 wurde die Ringstraße gebaut. 1873 eröffnete das Zittauer Stadtbad, 1884 erhielt die Stadt ein Krankenhaus. Die untere Mandau wurde 1902 reguliert und erhielt zum Schutz gegen Hochwasser ein tieferes Flussbett. 1932 fiel das Zittauer Stadttheater den Flammen zum Opfer. Vier Jahre nach dem Brand wurde ein neuerbautes Stadttheater eingeweiht. Die Stadt entwickelte sich zu einem Zentrum der Maschinen- und Textilindustrie.
Geschichte ab 1945: In der Zeit des Nationalsozialismus wurde ein Großteil der tschechischen Minderheit aus der Stadt und ihrem Umland vertrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dann die deutsche Bevölkerung aus dem böhmischen und dem jetzt polnischen Umland vertrieben. Im Jahr 1945 verlor die Stadt durch die Festlegung der neuen Landesgrenze im Zuge des Potsdamer Abkommens seinen östlich der Neiße gelegenen Ortsteil Großporitsch, wo im Mai 1945 das Kriegs- und Zivilgefangenenlager Zittau für Angehörige der Deutschen Wehrmacht und deutsche Zivilisten entstand. Die einst wohlhabende Stadt geriet dadurch in eine Randlage, die Verkehrswege nach Osten waren teilweise abgeschnitten und der Verkehr eingeschränkt. So hatte Zittau bis 1989 lediglich einen Grenzübergang in der Chopinstraße in das polnische Nachbardorf Sieniawka (Kleinschönau), der aber seit Anfang der 1980er Jahre von Privatreisenden nur noch per Sondergenehmigung genutzt werden konnte, weil die DDR-Regierung nach den Solidarnosc-Streiks in Polen am 30. Oktober 1980 den Reiseverkehr stark einschränkte. 1991/92 wurden die neu ausgewiesenen Gewerbegebiete in der Weinau und in Pethau eingerichtet, die heute einen Großteil der produzierenden Unternehmen beherbergen. 1996 erhielt die Stadt Zittau den Status einer Großen Kreisstadt. 1999 fand in Zittau/Olbersdorf die zweite Sächsische Landesgartenschau statt. 2001 war die Stadt Austragungsort des Tages der Sachsen. Anfang Mai 2004 fand die zentrale deutsche, tschechische und polnische Feier zur EU-Osterweiterung in Zittau statt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Marktplatz mit Rathaus und Marsbrunnen Straßenzug mit KlosterkircheRathaus - erbaut 1840-1845 unter der Leitung von Carl August Schramm (1807-1869) im Neorenaissancestil unter der Verwendung von Plänen von Karl Friedrich Schinkel (1791-1841), am Eingang befinden sich zwei große Sandsteinfiguren des Bildhauers Karl Gottlob Beyer (1812-1854), wobei die linke „Sophia“ (Göttin der Gerechtigkeit) und die rechte „Themis“ (Göttin der Weisheit) darstellen, der 50 m hohe Turm an der linken Seite ist ein dem Hauptbau angepasster Rest des 1757 zerstörten Gebäudes, 1990-2002 vollständige Sanierung, die Buntglasfenster im Innenhof von 1893 entstammen der Königlichen Hofglasmalerei & Kunstglaserei Türcke & Schlein, reich ausgestalteter Bürgersaal mit glanzvoller Holzkassettendecke von 1890/91 (1993 restauriert)
Salzhaus oder Marstall auf der Neustadt - erbaut 1511, diente u. a. als Rüstkammer, Pferdestall und Schüttboden, 1730 Aufsetzung eines Mansardendaches mit fünf weiteren Böden, seit dem 19. Jahrhundert Nutzung als Verwaltungsgebäude sowie als Lagerraum von Museum, Theater und städtischem Archiv, 1997 umfassende denkmalgerechte Sanierung
Baugewerkeschule am Theaterring - erbaut 1846-1848 im neogotischen Stil unter Leitung von Carl August Schramm (1807-1869), beherbergte die Königlich Sächsische Bauschule, ab 1947 die Staatsbauschule, heute befindet sich die "Volkshochschule Löbau-Zittau - Die Volkshochschule im Dreiländereck" in diesem Gebäude, dass 2005 komplett saniert wurde Baugewerkeschule
Johanneum am Theaterring - erbaut 1869-1871 im spätklassizistischen Stil dessen Turm an das Bautzner Stadttor erinnern soll, benannt nach König Johann (1801-1873), beherbergte zunächst die städtische Schulanstalt, seit 1960 die Erweiterte Oberschule (EOS), die zwischen 1986-1993 den Namen Ernst Schneller (1890-1944) trug, heute Christian-Weise-Gymnasium, in der Aula befindet sich ein 1878 entstandenes Wandgemälde „Paulus predigt in Athen“ von Anton Dietrich (1833-1904), dass 1962-1987 aus politischen Gründen verhangen war, 1996 vollständige Fassadenssanierung, 2006-ca. 2008 kompletter Innenausbau
Altes Gymnasium am Johanniskirchplatz - eines der ersten deutschen Gymnasien überhaupt - erbaut nach 1571 auf dem Grundstück des Kreuzhofes der Johanniterkommende, 1586 eingeweiht, kurz nachdem der Begründer Nikolaus von Dornspach (1516-1580) verstorben war, das heutige Aussehen basiert auf dem Umbau 1602, als das Gässchen überbrückt wurde, im 19. und 20. Jahrhundert Nutzung als Bibliothek, Schule und Internat, seit 1996 als Geschäftsräume für die Zittauer Wohnungsbaugesellschaft mbH, das Gebäude trägt unter dem Dachsims die Inschrift Nullum munus melius majusve reipublicae offerre possumus, quam si doceamus atque erudiamus juventutem, his praesertim moribus ac temporibus quibus ita prolapsa est, ut omnium opibus refrenanda atque coercenda sit.
Heffterbau an der Pfarrstraße - Teil des ehemaligen Franziskanerklosters, nach 1690 zur Exulantenkirche umgebaut, von 1709-1951 als Ratsbibliothek genutzt, 1977 für den Besucherverkehr von der Bauaufsichtsbehörde gesperrt, 2000-2002 vollständige Sanierung, heute Ausstellungsraum der Städtischen Museen Zittau, bekannt durch den so genannten Hefftergiebel (Spätrenaissancegiebel), der 1652-1662 von Martin Pötzsch auf Veranlassung des Bürgermeisters Heinrich von Heffter (1610-1663) geschaffen worden war
Stadtbad am Töpferberg - 1812 Einrichtung einer ersten Badeanstalt, 1816 zu Ehren des Königs „Augustusbad“ benannt, 1869 abgebrochen, der spätklassizistische Neubau entstand 1871-1873 unter der Leitung des Zittauer Stadtbaudirektors Emil Trummler (1823-1894), der Turm soll einen Rest der alten Stadtbefestigung verkörpern, der obere Teil wurde dabei dem 1861 eingestürzten Turm des Webertores nachgebildet
Historische Fleischbänke an der Reichenberger Straße - 1757 von der Rathausrückseite auf die damals Böhmische Straße verlagert, 1848 als Markt eröffnet, 1986-1988 Rekonstruktion zur 750-Jahrfeier der Stadt, heute weitgehend ungenutzt
Fleischerbastei Zittau mit der Blumenuhr und dem PorzellanglockenspielFleischerbastei am Karl-Liebknecht-Ring - frühere Befestigungsanlage der Stadt, 1633 im so genannten böhmischen Zwinger erbaut, 1842-1929 als Stadtgärtnerei genutzt, 1998 saniert, seitdem Nutzung als Restaurant, an der Fleischerbastei befindet sich die Blumenuhr und das Porzellanglockenspiel
Dornspachhaus am Markt - Renaissancebau von 1553, dessen Name sich von dem Bauherrn, Bürgermeister Nikolaus von Dornspach (1516-1580) herleitet, der um 1610 entstandene Innenhof wird von einem Umgang mit Loggien, bestehend ionischen Säulen, umschlossen, ab 1909 als Volkslesehalle genutzt, 1998 saniert, im Erdgeschoss befindet sich ein historisches Wirtshaus
Schauburg am Ottokarplatz - erbaut 1828 als städtisches Mehlmagazin, 1863-1928 Reithalle, 1928-1991 Lichtspieltheater, 1977-1979 Umgestaltung und Einrichtung einer Visionsbar
Kirchen und Gemeindehäuser
St. Johanniskirche - 1291 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, ursprünglich eine gotische Hallenkirche, im Stadtbrand 1757 zerstört, Grundsteinlegung am 23. Juli 1766, bis 1770 Bautätigkeit, danach auf Grund von Geldmangel und Rissen im Gebäude mehrmalige Baustopps, 1833 Entwurf von Wilhelm Stier im Auftrag von Karl Friedrich Schinkel, unter der Bauleitung von Carl August Schramm fertiggestellt, 1837 Einweihung, Altarbild von 1836 von Wilhelm Bernhard Rosendal (1804-1846), segnender Christus nach Berthel Thorwaldsen (1770-1844) 1887 von dem Bildhauer Schwartz aus Dresden aus einem Sandsteinblock gearbeitet, 1843 erhielt die Kirche eine Orgel (1929 erweitert), 1991-1998 Sanierung
Frauenkirche an der Hammerschmiedtstraße - erste Erwähnung im Jahr 1355, durch Brände 1473 und 1535 vernichtet, bis 1572 Wiederaufbau, dann noch einmal 1607 und 1707 bauliche Erweiterungen, 1897 wurde der Fußboden erhöht und das Gestühl erneuert, 1928 erhielt die Kirche eine Orgel
Weberkirche oder Dreifaltigkeitskirche an der Inneren Weberstraße - 1488-1508 errichtet, weitere Umbauten erfolgten zwischen 1713-1718 und 1889, wo die Eingänge an der Nord- und Südseite verschwanden und die Kirche einen neues nach Westen ausgerichteten Eingang erhielt
Klosterkirche mit Klosterhof, katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung (Marienkirche) an der Lessingstraße, Hospitalkirche St. Jakob am Martin-Wehnert-Platz ,Lutherhaus und Christliches Gemeindezentrum ELIM (Elim-Gemeinden) in der Inneren Oybiner Straße, Apostelkirche an der Neißstraße, Gemeindehaus der Siebenten-Tags-Adventisten an der Bahnhofstraße, Gemeindehaus der Neuapostolischen Kirche an der Leipziger Straße, Gemeindehaus der Katholisch-Apostolischen Gemeinde an der Marschnerstraße
Denkmäler
Ehrenmal für die Opfer des Faschismus auf dem Klienebergerplatz
Kriegerdenkmal an der Klosterkirche
Haberkorndenkmal und Konstitutionssäule am Haberkornplatz
Marschner-Denkmal, Christian-Weise-Büste und Büste von Carl Gottlob Moráwek am Karl-Liebknecht-Ring
Grabmal des Nikolaus von Dornspach an der Nordseite des ehemaligen Johanniskirchhofs - 1584 wurde es auf sein Grab gelegt, 1812 nach dem Stadtbrand 1757 wieder aufgefunden, 1838 am alten Gymnasium aufgestellt
Moráwek-Gedenkstein an der Moráwekstraße
Stolpersteine, die an ehemalige jüdische Bürger erinnern
Parks und Gärten
Weinau mit Tierpark
Westpark
Grüner Ring
Museen
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster - stadtgeschichtliche Sammlung im ehemaligen Franziskanerkloster, Klosterhof und Schausammlung im Heffterbau mit Barocksaal, Ausstellung des Kleinen Zittauer Fastentuches von 1573, ständig wechselnde Sonderausstellungen
Museum für Geologie der Südoberlausitz „Dr. Curt Heinke“ - Sammlung zur erdgeschichtlichen Entwicklung der südöstlichen Oberlausitz, Ausstellung von Mineralien, Gesteinen und Fossilien
Museum Kirche zum Heiligen Kreuz - Großes Zittauer Fastentuch von 1472 (das einzige seiner Art in Deutschland und mit 8,20 Meter Höhe und 6,80 Meter Breite das drittgrößte überlieferte Fastentuch überhaupt, beherbergt Deutschlands größte Museumsvitrine)
Besonderheiten und Kuriositäten
Zittauer Blumenuhr (1907 entstanden) mit Meißner Porzellanglockenspiel (1966 errichtet)
Über die Mandau führt eine Straßenbrücke, die gleichzeitig von einer zweiten Eisenbahnbrücke gekreuzt wird.
Zittauer „Klingelcafé“ (wenn man den am Tisch angebrachten Klingelknopf einmal drückt, bekommt man einen Kaffee und, wenn man zweimal drückt, ein Kännchen serviert)
Im Wildgerlostal im Nationalpark Hohe Tauern befindet sich die Zittauer Hütte, eine Schutzhütte der Sektion Warnsdorf/Krimml des Österreichischen Alpenvereins.
Friedrich der II. gründete 1753 Neu Zittau als Kolonistendorf, um Feinspinner aus Zittau anzusiedeln. Von den 100 geplanten Spinnerfamilien kamen jedoch nur zwei. Die anderen Kolonisten wurden aus Sachsen, Württemberg und aus Böhmen rekrutiert.
Regelmäßige Veranstaltungen
Zittauer Stadtfest
Spectaculum Citaviae (mittelalterliches Fest, jeweils am Abend vor Christi Himmelfahrt)
Jazzfestival "Mandaujazz"
Zittauer Musiknacht
Fest am Dreiländereck
Frühjahrs- und Herbstmarkt, Weihnachtsmarkt
Lückendorfer Bergrennen
Zittauer Gebirgslauf & Wandertreff
O-See-Challenge Zittau rund um den Olbersdorfer See



